Morgens in Njombe, alle schlafen noch.

Walter hat viele Avocados auf den Bäumen.
Die Nächte sind sehr kalt. Im Juli sogar unter 0° C.

Gleich gibt’s Frühstück.

Walter hat sogar Käse besorgt aus Dar es Salaam.

Das sind richtig süße, reife Papaya.

Waynes Auto, die gute Betty, lässt sich nicht mehr fahren, und nun müssen diese 6 großen und 4 kleinen Gepäckstücke und 4 Personen in unser Auto 😯

Der Kasten für den Wagenheber etc. muss auch als Stauraum genutzt werden.
Bloß nichts mehr umpacken … Hier wird auch niemand versuchen zu klauen, ist zu umständlich.

Alles ist zugestopft.

Wayne checkt in Dar es Salaam, wohin er ein neues Auto geliefert bekommt. Der Weg ist ja ziemlich weit, und unsere Tage hier gezählt.

Abschied von Evelyn.

Als Geschenk bekommen wir noch Avocados

Bis nächstes Jahr oder in Holland.

Hoffentlich bleiben wir jetzt nicht liegen.
Durch das Gewicht haben wir einen längeren Bremsweg …

… aber eine bessere Straßenlage.

Mitten im Nichts, weit und breit keine Siedlung …

… gehen plötzlich alle Lichter aus.

Zum Glück verkaufen genau dort ein paar Bauern ihr Zuckerrohr an der Straße …
… und helfen uns, das Auto von der Straße zu schieben.

Nach 5 Minuten springt das Auto auf wundersame Weise wieder an, und wir hoffen, wenigstens bis zur nächsten Stadt zu kommen.

Iringa ist unser heutiges Ziel.

Am Bahnhof der TAZARA steht sogar ein Zug. Er fährt maximal ein Mal am Tag.
Hier soll die Werkstatt sein.

Offensichtlich ein Wackelkontakt.

In Tanzania wird viel gebetet.
Insh’Allah kommen wir bis Iringa.

Der hat es nicht geschafft.

Freie Fahrt.


Wir durchqueren ein Sumpfgebiet.
Hier wird so viel Holz produziert …
Hier fehlt noch ein Bild.

… vor allem für den Export in die arabischen Länder.

Mittagspause im „Mambo ya Tanga“ in Mafinga …

… ganz neu eröffnet …

… und laut und voll.

Da hinten ist Iringa.
Nach 6 Stunden erreichen wir Iringa … Alhamdulillah
… noch den Berg hoch.
Hier ist alles so hell und klar.
Angekommen in unserer Homebase.

Jetzt schnell frisch machen und ab in die Stadt. Wayne und Shelley kennen sie noch nicht, weil sie auf der Hinreise krank waren.

Wir wollen zum Markt …

… dem Herz der Stadt.
Hier ist Leben.


Ich würde jetzt so gerne kaufen und kochen.


Aber manches kann ich auch mitnehmen … Gewürze zum Beispiel.



Meine Kürbisse zuhause müssten jetzt auch soweit sein, und meine Roten Beete sind größer.




So ein Trubel … da ist die Fahrt schon vergessen.
Was ein Gewusel.


Das Regionalmuseum war ehemals der Deutsche Verwaltungssitz für den Distrikt Iringa, eigentlich das Land der Hehe, von 1896 – 1914.

Obwohl schon geschlossen, bekommen wir noch eine Führung.

Der Häuptling der Hehe, Mkwawa, hatte sich zuerst erfolgreich gegen die Deutschen zur Wehr gesetzt, die mit 11 Offizieren und 320 afrikanischen Soldaten gegen Mkwawa kämpften. Drei Jahre später kesselten die Deutschen den Häuptling und seine Armee ein. Um sich nicht ergeben zu müssen, brachte er sich in seinem Versteck um.

Heute Abend sind wir beim Inder.


Und jetzt geht’s ins Bett … hoffentlich bekommt Wayne morgen sein neues Auto.