Ein Reisetagebuch in Bildern

Njombe – a day in the field

Beim Frühstück mit Walter sind wir sofort in angeregter Unterhaltung.


Es geht um Brunnenbohrungen und die unterschiedlichen Arten von Bohrköpfen …


… und um Avocados. Diese sattgrünen Früchte sind die althergebrachten, sehr ölhaltig und geschmacksintensiv … aber weniger haltbar.


Daneben der Exportschlager, verwässert, lange haltbar … wird in großem Maße angebaut für den Export.


Auch die Kerne sind unterschiedlich.


Walter hat sein Haus vor ca, 20 Jahren gebaut für sich, seine holländische Ehefrau und die 3 Kinder. Er ist nur noch einen Monat pro Jahr hier, lebt dauerhaft in Holland und vermietet das Haus mit Airbnb.

Das Video muss um ein Viertel gekürzt werden.


Wir kennen Walter seit ein paar Jahren. Er hat Landwirtschaft in Tanzania studiert und sich in Holland auf die Mechanisierung spezialisiert. Dabei hat er Esther kennengelernt, die tropische Landwirtschaft studiert hat.


Evelyn hat viele Jahre Esthers und Walters Kinder betreut und kümmert sich auch heute noch ums Haus und die Gäste.


Walters Spezialgebiet ist ganzheitliche Landwirtschaft: Wasser, Bodenschutz, Klimaanpassung und Artendiversität. Für heute hat er ein umfangreiches Besichtigungsprogramm für uns zusammengestellt.



Waynes Auto streikt.


Wir fahren alle zusammen bei Hanns.


Die NGO Shipo (Southern Highlands Participatory Organisation) wurde von Walter und Esther vor 25 Jahren gegründet.



Shipo organisiert viele Projekte, die von unterschiedlichen Geldgebern teil- oder vollfinanziert werden. In ihrer Rolle als NGO haben sie die Möglichkeit, schnell und angemessen zu agieren und füllen damit auch Lücken, die die Regierungsarbeit hinterlässt.


Kurze Vorstellungsrunde. Wir finden schnell viele Schnittstellen.


Es geht um Nachhaltigkeit und Innovation.


Der Projektleiter zeigt uns Maßnahmen vor Ort, mit denen der Grundwasserspiegel wieder angehoben wird.


Auf dem Programm steht jetzt der Besuch eine Avocado Packing & Shipping Company.


Das durch Strom und Überwachungskameras geschützte Areal dürfen wir nur mit ausgeschalteten Handys und Schutzkleidung betreten.


Nach der sehr interessanten 1-stündigen Führung, bei der auch wir ununterbrochen fotografiert wurden, wurde uns im Hauptquartier ein fürstliches Mahl serviert.



Zum Abschluss bekamen wir natürlich eine Kiste Avocados geschenkt.


Jetzt steht der Besuch bei den Karnickelzüchtern und der Plantage an.


Wir fahren an den Stadtrand.


Im Office der Gruppe der Karnickelzüchter bekommen wir auch eine Einführung.


Es geht um den Vertrieb landwirtschaftlicher Produkte.


Hier wohnt ein Züchter, der uns seine Farm und Tiere zeigt.



Auch die Felle werden verarbeitet.


Unser Besuch wird genau dokumentiert.


Der Urin der Karnickel wird gesammelt und aufgefangen.


Fermentiert und mit Melasse versetzt kommt er als biologisches Pestizid zum Einsatz. Die Bienen lieben die Mischung.


Auf dem Weg zur Plantage …


… fällt mir ein unbekanntes Gemüse auf … die Äthiopische Eierfrucht.


Hauptaugenmerk der Plantage ist die Aufzucht von Avocadobäumen. Avocado ist der Exportartikel in der Gegend hier.


Bevor die Setzlinge austreiben …


… um der Pflanze das Austreiben zu erleichtern.


In der „Kinderstube“ müssen die Kerne erstmal austreiben, bevor sie ein eigenes Töpfchen bekommen.



Der Farmer baut noch viele andere Sachen an, und es dauert nicht mehr lange, bis er und ich uns über fachliche Themen des Gemüseanbaus austauschen. Wir wollen uns nun über Whatsapp auf dem Laufenden halten.



Alle Programmpunkte haben wir nicht geschafft. Trotzdem war es wunderbar, dass wir zum Sonntag mit so viel Enthusiasmus so viel gezeigt bekamen.


Saatgut für mich.


Wayne telefoniert mit Dar es Salaam, Iringa und Njombe, um einen Monteur ranzukriegen.


Da passiert gerade nicht viel.


Evelyn kocht …


… alles, was wir uns gewünscht haben.


Ein Festmahl


Endlich ist ein Monteur da er stellt fest, dass nichts mehr zu machen ist … Getriebeschaden.


Ja darauf trinken wir mal … Konyagi …


… mit Zitrone und Zucker.


In der Kirche nebenan ist noch immer Gottesdienst.



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