2. Tag … 6:45 Uhr müssen wir schon los.
Der Tag wird lang.

Wir fahren heute nach Nordmazedonien an den Ohridsee.

Vor uns liegen die schneebedeckten Berge.

Wir müssen durch gigantische Baustellen.

Am und im Flussbett wird die neue Autobahn gebaut.

Nach dem Passieren der Grenze ist die Stadt Ohrid unsere erste Station.
Nordmazedonien hat eine der schwächsten Volkswirtschaften Europas. Der Staat hat mit hoher Arbeitslosigkeit, schwacher Infrastruktur und fehlenden Investitionen zu kämpfen.
Die 1,8 Millionen Einwohner bestehen zu 58% aus Mazedoniern, desweiteren aus Albanern, Roma, Türken, Serbern, Bosniaken und Walachen.

Das Land ist irre grün.
Der Ohridsee ist der älteste See Europas und 288 m tief.

Für die berühmten Ohrid Perlen bezahlen Touristen sehr viel Geld, dabei kommen die Kügelchen aus Asien.
Aber sie werden mit einer geheimen Emulsion aus Fischschuppen überzogen.


Wir schlendern am Ufer entlang in Ohrid (40.000 Einwohner) …

… an vielen Restaurants vorbei.

Die Hunde sind frei und gechippt.


Die Bauweise der Häuser ist interessant: Je kleiner der Grundriss, desto weniger Steuern zahlt man.
Daher wird nach oben ausladender gebaut.

Die Straßenlaternen zeigen das noch einmal deutlich.

Riesige Rosmarinbüsche verströmen betörende Düfte.

Der Ohridsee ist wirklich eine Perle. Er beherbergt die endemische Ohrid Forelle..

Da wächst einfach so der Meerrettich.

In diesem abseits gelegenen Restaurant werden wir besonders bekocht ….

Schon der Blick ist überwältigend ….

Und wir bekommen tatsächlich …

Ohrid Forelle, gefüllt mit Gemüse.

Was für ein schönes Plätzchen.

Zum Schluss gibt’s einen Türkischen Kaffee und Pancaks mit Bananen.

Auf dem Rückweg passieren wir ein Amphitheater aus dem 9. Jahrhundert, welches noch in Gebrauch ist



Weiter geht’s am See entlang auf mazedonischer Seite Richtung Süden.


Ein Museumsdorf.

Die Kinder sammeln Spenden für ihre Kirche.

Das Kloster Naum …

… ist eine wunderschöne Anlage.


Das Kloster stammt aus dem Jahr 905.






Jetzt geht’s auf den Heimweg. Wir sind nun einmal um den gesamten See gefahren und passieren jetzt die Grenze nach Albanien.

Nach über 12 Stunden sind wir wieder zurück in Tirana.
Hier tobt der Bär.

Es gibt Ferges.





Jetzt ins Bett.
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